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a)
Responsible Design Lab gUG
(haftungsbeschränkt)
b)
Hamburg
Geschäftsanschrift:
Gänsemarkt 33 c/o Impact Hub, 20354
Hamburg
c)
1.
Die Gesellschaft verfolgt ausschließlich und
unmittelbar gemeinnützige Zwecke im
Sinne des Abschnitts "Steuerbegünstigte
Zwecke" der Abgabenordnung.
2.
Zweck der Gesellschaft ist die Förderung
von Kunst und Kultur sowie der
Volksbildung, insbesondere der politischen
Bildung im Sinne der Förderung einer
geistig offenen Wahrnehmungsfähigkeit
und des politischen
Verantwortungsbewusstseins auf
Grundlage der rechtsstaatlichen
Demokratie.
3.
Der Satzungszweck wird verwirklicht
insbesondere durch
- Durchführung von Workshops zur
Ausbildung von Zukunftskompetenzen
einschließlich der Förderung der "Futures
Literacy" (Begriff der UNESCO) und zur
politischen Bildung für Einrichtungen auf
kommunaler Ebene, für politische Parteien,
Stiftungen, Organisationen, kulturelle
Institutionen und private Unternehmen im
Kontext einer dialogorientierten
Unternehmenskultur.
Zukunftskompetenzen sind Fähigkeiten, die
Menschen ermächtigen, der zunehmenden
Unsicherheit und Komplexität unserer
Gesellschaft zu begegnen und die Zukunft
mit den Mitteln unserer repräsentativen
Demokratie aktiv mitgestalten können.
Beispiele für solche Zukunftskompetenzen
sind: Kritisches Denken und
Problemlösung, Kollaboration,
Anpassungsfähigkeit und sozial-emotionale
Kompetenzen wie Empathie, Resilienz und
Ambiguitätstoleranz, also die Eähigkeit,
mehrdeutige bzw. widersprüchliche
Sachverhalte, ungewisse, unsichere
Situationen u. Ä. zu akzeptieren, zu
ertragen und nicht als bedrohlich zu
empfinden. Zu den Zukunftskompetenzen
gehört auch die "Futures Literacy", also die
Fähigkeit, sich die ferne Zukunft in
verschiedenen Varianten vorzustellen und
diese Vorstellungen in gegenwärtige
Entscheidungsprozesse einfließen zu
lassen.
Die Workshops zum Erwerb der
Zukunftskompetenzen dienen der Schulung
von Vorstellungsvermögen für Bilder der
Zukunft und der Förderung kritischen
Denkens, d.h. die kritische
Auseinandersetzung mit möglichen
"Zukünften". Angewandt werden Methoden
des Designs, beispielsweise durch die Kraft
von Illustrationen, welche kollaborativ in
konkrete mögliche Handlungsschritte
übersetzt werden. Die Workshops
beinhalten auch das empathische Erkunden
von Lebensrealitäten hinter
Zukunftswünschen, Aussagen und
Argumenten. Die Workshops geben
methodische Anleitungen und schaffen den
Rahmen für unterschiedliche Standpunkte
und Äußerungen auf Grundlage der
grundgesetzlichen Wertebasis.
- Ausstellung und Zurverfügungstellung des
Perspekt-O-Mats in physischer und digitaler
Form
Der Perspekt-O-Mat ist ein von den
Gründungsgesellschafterinnen entwickeltes
Denkwerkzeug zur politischen Bildung. Er
hat die Form einer Box, ähnlich einer
Fotobox oder Telefonzelle. Darin befindet
sich ein Tablet mit einer digitalen
Anwendung. Hier werden
gesellschaftspolitische Fragen
eingeblendet, zu denen Personen ihre
initiale Reaktion abgeben können und dann
die Perspektiven an derer Personen
erkunden können, die gegenteilige
Positionen beziehen. Diese und ruhige
Auseinandersetzung mit Perspektiven
anderer schult Empathie und
Ambiguitätstoleranz, erweitert die
Wahrnehmungsfähigkeit der Personen und
schult Verständnis und Toleranz. Dabei
werden nur Inhalte angezeigt, die auf den
Werten des Grundgesetzes basieren. Für
die Auswahl der angezeigten Perspektiven
sowie für die Erarbeitung der Fragen findet
eine Zusammenarbeit mit Experten und
Expertinnen aus dem Bereich Journalismus
statt.
- Umfragen und Studien zu persönlichen
Einstellungen zu politischen Debatten und
zu ihren Erfahrungen mit gesellschaftlicher
Begegnung, sowie die Veröffentlichung der
Auswertungen zum Zwecke der
Fortentwicklung von Projekten und
Formaten und Begegnung im Sinne der
Empathiebildung, um somit politische
Bildung zu ermöglichen.
- Konzeption und Erstellung von digitalen
und/oder physischen Provocatypes (d.h.
künstlerischen Installationen und Design-
Objekten, die Diskussionen anregen), wie
etwa eine Zeitung aus der Zukunft mit
textlichen und bildlichen Inhalten, die
dystopische (negative) oder utopische
(positive) Vorstellungen der Gesellschaft
beschreiben, um kritisches Denken und die
Auseinandersetzung mit Missständen und
gesellschaftlichen wie technologischen
Entwicklungen anzuregen und zur
Mitverantwortung für die gemeinsame
Zukunft zu motivieren. Entwicklung von
Reflexionswerkzeugen, wie z.B.
Kartenspiele und/oder Brettspiele, durch die
beispielsweise Empathie für verschiedene
Standpunkte und Lebensrealitäten
gefördert werden.
- Veranstaltung von Meetups, insbesondere
für Designerinnen und Designer, um von
der Gesellschaft entwickelte Methoden und
Werkzeuge bekannt zu machen und diese
darin zu schulen, um so
Multiplikationseffekte zu schaffen. |
3.000,00 EUR |
a)
Ist nur ein Geschäftsführer bestellt, so vertritt er
die Gesellschaft allein. Sind mehrere
Geschäftsführer bestellt, so wird die Gesellschaft
durch zwei Geschäftsführer oder durch einen
Geschäftsführer gemeinsam mit einem
Prokuristen vertreten.
Alleinvertretungsbefugnis kann erteilt werden.
Geschäftsführer können ermächtigt werden, im
Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen
Namen oder als Vertreter eines Dritten
Rechtsgeschäfte vorzunehmen.
b)
Geschäftsführer:
Tschierschke, Kira Bianca, Hamburg,
* ‒.‒.‒‒
einzelvertretungsberechtigt; mit der Befugnis, im
Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen
Namen oder als Vertreter eines Dritten
Rechtsgeschäfte abzuschließen.
Geschäftsführer:
Winter, Katharina Vera, Hamburg, * ‒.‒.‒‒
einzelvertretungsberechtigt; mit der Befugnis, im
Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen
Namen oder als Vertreter eines Dritten
Rechtsgeschäfte abzuschließen.
Geschäftsführer:
Schulze, Amrei, Rotenburg (Wümme),
* ‒.‒.‒‒
einzelvertretungsberechtigt; mit der Befugnis, im
Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen
Namen oder als Vertreter eines Dritten
Rechtsgeschäfte abzuschließen. |
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a)
Gesellschaft mit beschränkter Haftung
Gesellschaftsvertrag vom 08.09.2025 |
a)
17.10.2025
Dr. Waldforst
b)
Fall 1 |